Zucker hat viele Namen

Zucker hat viele Namen

Zucker hat viele Namen

Die Inhaltsstoffe für Zucker auf Lebensmittelverpackungen können das reine Versteckspiel sein.

Ein Nahrungsmittel mit dem Vermerk „zuckerfrei“ oder „ohne Zuckerzusatz“ ist zwar ohne Saccharose, es können sich jedoch andere Zuckerarten darin befinden.

Schau dazu am besten auf die Verpackung von Nahrungsmitteln. Das, was in der Inhaltsstoffliste an vorderster Stelle steht, das ist auch am meisten enthalten.

Mit Zucker ist der Rohr- oder Rübenzucker, auch Saccharose genannt, gemeint. Dabei handelt es sich um den raffinierten Haushaltszucker (Saccharose), der zu je 50 % aus Fruktose und Glukose besteht.

Fruchtzucker (Fruktose) und Traubenzucker (Glukose) gehören zu den Einfachzuckern (Monosacchariden). Es handelt sich um die einfachste Zuckerform, die aus einem Zuckermolekül besteht.

Mehrere Einfachzuckermoleküle können zusammen Zwei- und Mehrfachzucker bilden (Di- und Oligosaccharide). Dazu zählen Milchzucker (Laktose), Rohr- oder Rübenzucker (Saccharose) und Maltose (Malzzucker).

Mehrfachzucker (Polysaccharide) bestehen aus mindestens 10 Einfachzuckermolekülen. Dazu zählen Stärke (Kartoffeln, Gemüse, Getreide), Dextrin, Glykogen und Ballaststoffe.

Versteckter Zucker

Es gibt über 70 verschiedene industriell hergestellte Zuckerarten.

Agavendicksaft, Ahornsirup, Apfel- und Birnendicksaft, Apfelkraut, Birkenzucker, brauner Zucker, Cyclamat, Dextrin, Dextrose, Erythrit, Farin, Fruchtdicksaft, Fruchtextrakt, Fruchtsaftkonzentrat, Fruchtsüße, Fruchtzucker, Fructose, Galactose, Gerstenmalzextrakt, Glukose, Glukosesirup, Glykogen, Honig, Inulin, Invertzucker, Isoglucose, Isomalt, Kandis, Kokosblütenzucker, Laktose, Magermilchpulver, Maltose = Malzzucker, Maltit, Maltodextrin, Malzextrakt, Mannit, Melasse, Milchzucker, Milchpulver, modifizierte Stärke, Molkenpulver, Obstdicksaft, Raffinade, Reismalz, Rohrohrzucker, Rübenkraut, Saccharin, Sorbitol, Stevia, Sucralose, Traubensüße, Traubenzucker, Xylit, Ursüße, Vollrohrzucker, etc.

Zuckeraustauschstoffe

Bei Zuckeraustauschstoffen handelt es sich nicht um Süßstoffe. Austauschstoffe gelangen langsamer ins Blut. Sie werden insulinunabhängig verstoffwechselt. Hergestellt werden Zuckeraustauschstoffe aus Weizen- und Maisstärke. In größeren Mengen konsumiert können die Zuckeraustauschstoffe abführend wirken und Blähungen oder Bauchschmerzen verursachen.

Zu den Austauschstoffen gehören Isomalt, Lactit, Mannit/Mannitol, Sorbit/Sorbitol, Xylit/Xylitol, Erythrit.

Süßstoffe

Bei Süßstoffen handelt es sich um chemische Verbindungen. Sie sind ca. 30- bis 500-mal süßer als Zucker. Die bekanntesten sind Natreen, Nutra Sweet, Aspartam (Canderel, Assugrin), Saccharin, Cyclamat, Acesulfam. Süßstoffe sind grundsätzlich nicht empfehlenswert. Sie sparen zwar die Kalorien ein, erhöhen jedoch den Appetit.

Fazit

Verzichte Deiner Figur und Gesundheit zuliebe auf Süßstoffe. Ziel sollte es sein, nicht die Alternativen zu suchen, sondern wieder ein gesundes Geschmacksempfinden zu entwickeln. Nicht alles nachsüßen und grundsätzlich weniger Zucker verwenden, ist ein guter Weg.

Wenn Du Dich regelmäßig mit gesunden Mahlzeiten versorgst und Vitalstoffe zu Dir nimmst, wirst Du automatisch weniger Verlangen nach Süßem und Zucker haben.

Ich genieße auch gerne etwas Süßes. Wer macht das nicht. Es geht um den bewussten Umgang mit Zucker. Bei einer ausgewogenen Ernährung ist ab und zu ein Stück Schokolade und ein Stück Kuchen ein doppelter Genuss. Probiere es aus und gib mir gerne ein Feedback, ob es stimmt.

Ich verwende Rohrohzucker und davon immer nur ungefähr die Hälfte von den Mengenangaben im Rezept. Honig ist zwar auch kein Zuckerersatz, dennoch ein Naturprodukt mit vielen Vitalstoffen. Allerdings gehen beim Erhitzen (über 40 Grad) wertvolle Nährstoffe verloren. Bei Honig solltest Du auf Qualität achten. In Hofläden und auf dem Wochenmarkt bekommst Du Qualitäts-Honig.

Mehr Information über Zucker kannst Du HIER und HIER nachlesen.

Wenn Du Fragen dazu hast, melde Dich gerne bei mir: info@bleibe-vital.de oder 0172-800 1593

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